Berichte und Fotos

FESTE

Zum 90. Geburtstag von Elsbeth konnte am 9. November coronabedingt nur auf der Bismarckstrasse vor ihrem Balkon gesungen und gratuliert werden. Wir schätzen unsere älteste Bewohnerin für ihr Engagement unsere Immobilie inclusive des Gartens zu erhalten und zu pflegen. Außerdem sorgt sie regelmäßig mit selbst gebackenem Kuchen und anderen Gaumenfreuden für unsere sovitale Gemeinschaft. Bemerkenswert ist Elsbeths hohes Interesse an politischen, kulturellen und sozialen Themen und sie kennt sich in der näheren und auch weiteren Umgebung bestens aus.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ihr noch viele gesunde Jahre in unserer Gemeinschaft.

 

UNSER ZUHAUSE IN DER BISMARCKSTR. 62 – 64

SOVITAL UNTERWEGS

Ein Ausflug im Coronajahr 2020

Auf Elisabeth´s Veranlassung starteten am 23. September bei blauem Himmel und Sonnenschein 14 SoVitale/r davon 3 mit Rollatoren und fuhren über Lippstadt, Erwitte und die Soester Börde nach Bad Sassendorf. Wir trafen uns auf dem großen kostenfreien Parkplatz.

Nach einigen Schritten sahen wir das modernisierte Sole-Thermalbad mit Wellnesscenter, das neu errichtete Salinen-Gradierwerk und waren mittendrin im Kurpark mit gepflegtem Rasen, schattenspendenden, großen Bäumen, schönen buntgestalteten Blumenbeeten, Springbrunnen und vielen Sitzgelegenheiten.

Im Garten des Teehauses haben wir uns mit Tee (manchmal exotisch) , Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen um anschließend durch einen Teil des Städtchens zu bummeln, um die Atmosphäre des Ausfluges mit Sonnenschein zu genießen. Es war einfach schön!

Es gibt Anlaß einen Ausflug dorthin zu wiederholen, denn es gibt dort den Rhododendron- und Rosenpark und die Seeanlagen zu schauen und manches gemütliche Café.

Also bis zum nächsten Mal!

Elsbeth

Wanderungen im Coronajahr 2020

Trotz Einschränkungen durch die Pandemie waren zwei Wandertage auf dem Paderborner Höhenweg möglich.

Ein Wellness- und Wanderwochenende vom 2. bis 4. Oktober im Hotel Roggenland in Waldeck am Edersee bildete den krönenden Abschluss in diesem Jahr, bevor wieder weitreichende Kontakteinschränkungen erlassen wurden. Der rund um den See verlaufende Urwaldsteig sowie der weit verzweigte Kellerwaldsteig bieten noch unzählige Wandermöglichkeiten.

Urkunde Mestemacher Preis 2017

 

 

 

 

 

Der Verein SoVital e.V. beteiligte sich im Sommer 2017 an dem von Frau Prof. Dr. Ulrike Detmers bundesweit ausgeschriebenem Mestemacher Preis "Gemeinsam Leben" zur Förderung von neuen Lebensmodellen.

Wir stellten das seit 9 Jahren bestehende 1. Wohnprojekt dieser Art in Gütersloh ausführlich vor und wurden in der Kategorie "Wohnemeinschaften" in dem Auswahlverfahren bewertet und erreichten einen Platz unter den Top 5. Uns trennten nur wenige Punkte von der Gesamtpunktzahl der Siegerplätze und erhielten neben der Urkunde mehrere Überraschungspakete aus dem Hause Mestemacher.

Und ein bischen stolz sind wir auch darüber, dass unser Wohnprojekt von Außen Anerkennung erfährt.

10 Jahre Sovital

Unser Wohnprojekt wird zur Nachahmung empfohlen und wir würden zeigen, wie gut eine alternative Wohnform für ältere Menschen funktionieren kann, schreibt Birgit Copin in der gt-info. Aus Anlass unseres 10-jährigen Bestehens haben wir uns nicht nur in der Presse dargestellt, sondern auch für uns selbst zwei Gartentische mit Mosaiken gestaltet. Das eigentliche Fest beinhaltete, wie bei uns schon Tradition, ein üppiges Salatbufett, Grillfleisch und Würstchen, Musik, Tanz, Sketche, gute Wünsche und viele Gespräche. Als Gäste kamen ehemalige Mitstreiter, Nachbarn, Geschwister, Kinder, Enkel, Freunde und Interessierte.

ENKEL OMAS & OPAS

GÄSTE

Poetische Momente

Ich freue mich

Ich freue mich auf die W G,
S o V i t a l in Gütersloh,
wenn ich des Morgens früh aufsteh,
vielleicht mal kurz zu „ihr“ hinseh`
und wenn sie winkt, lacht oder so,
dann sind schon gleich zwei Menschen froh.

Ich freue mich, denn nur allein,
versteckt und abgeschoben,
möcht` ich im Alter nun nicht sein,
vor allem nicht im Altenheim,
wo L i e b e ungelogen,
in „Bit“ wird abgewogen.

Ich freue mich auf dies Modell
und wünsch`, daß ich`s erlebe,
daß dieser Zündfunke springt schnell,
statt trübe möcht` es werden hell,
weil viele danach streben,
von sich etwas zu geben.

Ich freue mich und sage „JA“,
hör` schon das Echo schallen,
von Gleichgesinnten, das ist klar,
so wird das Altern wunderbar,
mir ist`s, als würd` vor allem,
das Alleinsein wegfallen.

Gütersloh, den 14.10.07
Ernst Imkamp

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Hecken – Fieber

Hecken – Fieber

Nun schon wieder, oh wie toll,

sind die Tonnen wieder voll

und man kann es gar nicht fassen,

daß im Herbst nicht fallen lassen,

uns`re Hecken: Rotbuch`zucht,

seinesgleichen man halt sucht.

Heinrich ist zuerst gekommen,

hat die „Braunen“ vorgenommen,

bis sie ihm dann sozusagen,

nur noch vor den Füßen lagen.

Elsbeth schaute auf sein Treiben,

nebenan konnt`s nicht so bleiben,

mit dem Federbesen quer,

ging`s nun an der Hecke her,

dies Jahr war`s ihr erster Strich,

doch den Zweiten glaubste nich.

Do und Mo fahrn zu den Sielen,

wollen dort mit Krabben spielen,

Elsbeth schreitet ab die Strecke,

von Mo bis zu Ulis Ecke

ist, wenn`s auch fast keiner glaubt,

die Hecke hernach entlaubt.

Willi denkt in diesem Sinne,

wie er`s Laub sieht, oh- ich spinne,

Elsbeth lacht sich nur ins Fäustchen

und macht flott ein kleines Päuschen.

Gütersloh, den 24.4.2016

ernst imernst

Unser “WIR” – hier

Unser  „WIR“ - hier

 

Da wir hier, ich will`s so sagen,

nicht allein im Hause leben,

sollten wir uns hinterfragen,

was kann ich dem Nachbarn geben?

Vielleicht nur- und das kommt vor,

rechtes- oder linkes Ohr.

 

Wenn er kränkelt oder jubelt,

oder irgendetwas fehlt,

wenn er stänkert, bestfalls hudelt,

oder mich mit sein`m Spaß quält?

Dann mach ich`s mir – je nachdem,

in my castle höchst bequem!

 

 

Gütersloh, den 17.12.2020

ernst imernst